Der Brautkuss von Kate und William – Die Hochzeit Teil 6

brautkuss kate williamAls Herzogenpaar von Cambridge verlassen Will und die frisch gebackene Prinzessin Catherine die Westminster Abbey und werden schon von den jubelnden Massen erwartet. Der Moment auf den die Menschen, die zum Teil schon seit mehreren Tagen vor Westminster Abbey ausharren, solange gewartet haben, ist endlich da. Das Traumpaar des Jahrhunderts steht vor ihnen und die Hoffnung auf frischen Wind in der angestaubten Monarchie wächst mit den beiden neuen Superstars. Sie sind die Popstars der englischen Monarchie.

Im offenen Landauer aus dem Jahre 1902 geht es dann durch die Londoner Straßen zum Buckingham Palast, wo ein weiteres Highlight des Tages ansteht. Die berühmte Balkonszene mit dem obligatorischen Brautkuss für das Volk. Leicht verlegen und etwas verkrampft wirken die Frischangetrauten bei ihrer Fahrt entlang der Menschenmenge. Sie verkneifen sich ein Händchenhalten, dabei warten viele Menschen auf ein wenig Zärtlichkeit der Beiden. Aber in England wird das nicht ganz so locker gehandhabt, wie in Schweden. Während sich die Menschentrauben von Westminster Abbey in Richtung Buckingham Palace bewegen, dürfen die Milliarden Fernsehzuschauer in aller Welt, erstmals in der englischen Geschichte, einen Blick in den Innenhof von Buckingham Palace werfen und dabei zusehen, wie das Brautpaar und die Gäste in den Königspalast eintreten. Das haben sich Kate und William dann doch von dem schwedischen Brautpaar abgeschaut.

Jetzt müssen sich alle noch etwas gedulden, aber die Zeit vergeht an diesem Tag ja besonders schnell. Um 14.24 Uhr mitteleuropäischer Zeit ist es dann soweit: Kate und William erscheinen mit der königlichen Familie, den Brauteltern und Schwester Philippa auf dem historischen Balkon, auf dem schon Queen Viktoria 1851 die große Ära einläutete. „Oh Wow“, Kate ist überwältigt. Zwei kurze Küsschen darf die Welt erleben, bevor das Brautpaar dann auch zügig den Balkon wieder verlässt, nachdem die Ehrenformation der britischen Luftwaffe eine Hochzeitsrunde über den Palast gedreht hat.

So schnell kann eine Traumhochzeit vorübergehen. Aber die Menschen unten, vor Buckingham Palace, feiern jetzt im Anschluss noch kräftig ihre neuen Hoffnungsträger.

Hochzeitszeremonie von Kate und William – Die Hochzeit Teil 5

Als Kate vom Goring Hotel in den Rolls Royce Phantom stieg und die Kameras endlich die ersten Blicke auf das heiß ersehnte Brautkleid frei gaben, da wirkte sie gefasst und gut gelaunt. Auf der Fahrt zur Westminster Abbey strahlte sie durch die Glaskuppel des Wagens und ihre Hand wollte nicht mehr aufhören, den jubelnden Gästen am Straßenrand zu zuwinken. Sie lachte und ihre Bäckchen glühten rosig. An der Hand ihres Vaters Michael Middleton schritt sie den roten Teppich zur Freude aller in Zeitlupe entlang. Michael Middleton übergab die Braut und William hauchte „Du bist wunderschön“. Es war deutlich zu erkennen, dass sich hier zwei Menschen gleich das Jawort geben, die sich wirklich lieben.

Auch Will war zuvor gutgelaunt und frisch in der Westminster Abbey angekommen und begrüßte die Gäste – auch mit Küsschen – und ließ es sich nicht nehmen, ein paar kurze Worte zu wechseln, bevor er dann zum diskreten Warten auf die Braut mit Bruder Harry wieder verschwand. Vorfreude und Aufregung konnte aber auch Will nicht verbergen, das haben seine Hände verraten, die er beim Gang zum Chor der Kirche immer wieder auffällig rieb. Blendend sah der junge Prinz in seiner roten Gardeuniform mit der blauen Schärpe des Rosenbandordens aus.

Vor dem Traualtar kam dann Anspannung auf bei den Verliebten. Aber Will strahlte sein Kate aufmunternd an. Der Rest ist schon Geschichte. Der Erzbischof von Canterbury stellte die entscheidenden Fragen und beide antworten mit einem, wie aus der Pistole geschossenen, Ja. Alles hat gut funktioniert, das Treuegelöbnis ist abgelegt. Kate hat allerdings auf den Gehorsamsschwur verzichtet, wie auch schon Diana. Das ist dann doch zuviel des Guten für eine emanzipierte Frau. Allzu menschlich will dann der Ring aus walisischem Gold nicht auf Anhieb über Kates zierlichen Finger gleiten. Aber Will überwindet das Problem mit einer geschickten Drehung und die Ehe ist besiegelt. Während das Programm in der Kirche weitergeht, fällt die Anspannung von den zwei Königskindern nun wieder ab. Will sinkt in seinen Stuhl, als wäre ihm ein Stein vom Herzen gefallen und Kate ist erleichtert, auch wenn die Gesichtszüge noch einige Minuten brauchen werden, bis auch sie wieder ihr typisches Lächeln gefunden hat. Ja so eine Hochzeit im Sauseschritt und nach strengem Protokoll ist schon ganz schön anstrengend, vor allen Dingen für die Hauptdarsteller.

Die Schwester der Braut – Die Hochzeit Teil 4

die schwester der brautAls Schleppenträgerin hat sich Philippa, genannt Pippa, die Schwester von Kate Middleton, bereits sehr gut bewährt. Es war rührend mit anzusehen, wie die Schwester der Braut für Kate sorgte. Dabei zog sie aber auch durch ihr Aussehen das Interesse der Kameras auf sich. Wie eine kleine Nixe wirkte sie in dem weißen, enganliegenden Kleid mit dem Wasserfallausschnitt, der kleine, aber feine Einblicke in das Dekolléte erlaubte. Manche hatten schon Angst, sie würde der Braut die Show stehlen, aber diese Sorge war unbegründet, auch wenn sie eine sehr schöne junge Frau ist, die sich auch nicht scheut, mal eine Diskussion mit der Queen anzuzetteln.

Für Furore und Schlagzeilen hatte Pippa, wie sie auch genannt wird, nämlich schon einen Tag zuvor gesorgt, als es darum ging, den Buckingham Palast für die große Party am Abend des Hochzeitstages zu dekorieren. Discokugeln mussten es im Ballsaal sein, die Queen war „not amused“. Doch letztendlich hat sich das fesche Küken durchgesetzt und zusammen mit Harry, dem kleinen Bruder von Will, die Party organisiert. Der Thronsaal wurde kurzerhand zur Chill-Out Zone ernannt und die Queen suchte lieber das Weite, damit die jungen Leute unter sich feiern konnten. 750 Zimmer kann der Palast vorweisen, davon 52 Badezimmer – wenn das keine Partylocation ist.

Pippa und Harry – wird das die nächste königliche Hochzeit? Bei der Trauung von Will und Kate ließ sich davon nicht viel erkennen, obwohl sie ja die Freude an ausschweifenden Partys immerhin schon gemeinsam haben. Beide zierten schon die Seiten der Boulevardpresse in ausgelassener Stimmung. Am großen Tag bewiesen sie jedoch, dass sie auch anders können. Prinz Harry war aufgeregter, als sein Bruder Will und Pippa zeigte Etikette und Stilsicherheit.

Kate und Pippa stehen sich als Schwestern sehr nah. Immer wieder gingen die innigen Bilder der beiden durch die Presse und auch als Hofdame wurde sie schon gehandelt. Aber ob das so gut wäre, ist zu bezweifeln. Denn auch wenn die Hochzeit ein erfrischendes und modernes Ereignis war, so ist die englische Monarchie doch nicht frei von Regeln und Contenance. Doch Kate wird es schon schaukeln, da sind sich die Briten einig. Denn anders als Diana, tritt sie von Anfang an selbstbewusst und ohne Berührungsängste auf.

Verstaubter Pomp – Nein Danke – Die Hochzeit Teil 3

Frischer Wind weht durch die Monarchie – mit Kate und William wünschen sich die Engländer auch, dass endlich neue Zeiten anbrechen und sie mit ihrem Königshaus die jüngere Generation wieder ansprechen können. Dazu sind Kate und Will geradezu prädestiniert. Es war alles so anders, im Gegensatz zu damals, als Diana und Charles den Weg zum Traualtar beschritten.

Das fing schon in der Westminster Abbey an. Statt Blumen Bäumchen hieß die Devise. Auf üppigen Blumenschmuck wurde verzichtet, dafür säumten herrlich grüne Bäumchen den Weg zum Chor und boten ein gänzlich neues Bild, der sonst eher nüchtern und kühl wirkenden Westminster Abbey. Ein bisschen Freiluft-Feeling in den altehrwürdigen Mauern.
Die Stimmung war geprägt von guter Laune und Fröhlichkeit, die geladenen Gäste hatten fast alle ein Lächeln auf den Lippen – nichts erinnerte an eine steife Zeremonie.

Auch modisch hat das Paar seine Jugendlichkeit übertragen. Westminster Abbey brauchte an diesem Tag auch gar keine Blumen, denn die anwesenden Gäste boten ein Feuerwerk der Farben für das neugierige Auge. Bunt gemischt war die Gesellschaft: Die Farbe Pink fand unter den Damen der Schöpfung sehr großen Gefallen, aber auch Rot, Grün und Blau, in allen Schattierungen, belebten die Kirche. Am Kopfschmuck wurde ebenso wenig gespart, denn die Hutparade, die sich dem Zuschauer bot, konnte locker mit dem berühmten Pferderennen in Ascot mithalten. Klein und fein, schlicht, ausgefallen, extravagant – es war alles dabei. Und ein neues Modehighlight hat die Traumhochzeit auch hervor gebracht: den „Fascinator“ für die Dame von Welt.

Die Hochzeit als große Party – so wollten es auch Kate und William. Volksnah und locker. Und so wurde der Hydepark in London zum kleinen Woodstockfestival, denn dort konnten Tausende von Menschen auf riesigen Leinwänden die Hochzeit beim Public Viewing mitverfolgen. Britisch Karneval mit ausgefallenen Kostümen und Hutkreationen war in den Straßen angesagt, natürlich in gepflegter Manier. Die Engländer verstehen es sehr gut zu feiern, das muss man ihnen nicht zweimal sagen. Zudem wurde der 24. April auch gleich zum Feiertag ernannt. Wenn das mal keine Geste ist.

Die Schwester der Braut

Kates Brautkleid – Die Hochzeit Teil 2


Was wurde nicht alles spekuliert über die Traumrobe der Braut. Doch einen richtig guten Tipp hatte niemand auf Lager. Es ist gar nicht so einfach, die gute Kate zu durchschauen. Es waren viele Designer im Gespräch, darunter auch Alexander Mc Queen. „Aber der wohl eher nicht“, wegen des Selbstmordes, hieß es dann in der Presse.

Aber unverhofft kommt oft. Und so durfte die Welt die reizende Braut dann auch in einem Modell von Sarah Burton, Chefdesignerin bei Alexander Mc Queen, bewundern. Ein Mädchentraum aus Spitze, Taft und Seide mit einem duftigen Schleier. Wie angegossen, saß das Kleid an der schlanken Kate und betonte ihre Figur auf eine ganz besondere Art und Weise. Obwohl das englische Königshaus es bei den Brautkleidern hoch geschlossen sehen will, so hat Kate Middleton hier eine geschickte Wahl getroffen. Das Corsagenkleid mit Spitzendekolléte und langen Spitzenärmeln ließ den Blick auf etwas nackte Haut zu, mit einem sehr romantischen Touch. Die Schleppe durfte natürlich auch nicht fehlen. Sie hatte eine angemessene Länge von 2,70 m und war in Höhe der Taille hinten am Kleid blumig drapiert. Luftig und leicht bewegte sich die frischgebackene Herzogin über den roten Teppich in Westminster Abbey und man hätte ihr noch stundenlang beim würdevollen Schreiten zusehen können.

Der Brautstrauß sorgte für Aha-Effekte. Klein und bescheiden, aber deshalb nicht weniger wirkungsvoll zeigte sich das Bouquet aus frischen Maiglöckchen, Efeu und Bartnelken, die eine Hommage an William waren. Auch hier bewies Kate, dass weniger oft mehr sein kann.

Den hübschen Kopf schmückte eine Tiara aus der königlichen Familienschatulle, eine Leihgabe für die Braut, die schon Queen Mum gehörte. Das Haar trug Kate offen, in leichte Wellen gelegt, darüber ein duftiger Schleier, unter dem die rosigen Wangen der Braut wunderbar zur Geltung kamen. Millionen von Frauen werden diesen Look nun kopieren, denn er zeigt, dass es nicht immer etwas ausgefallenes sein muss, um aufzufallen.

Verstaubter Pomp – Nein Danke – Die Hochzeit Teil 3

Kate und William – Die Hochzeit – Teil 1

Kate und William Hochzeitskuss
Es war so schön und auch so schnell vorbei. Das große Hochzeitsereignis, dem, seit der Bekanntgabe der Verlobung von Kate und William im November 2010, Milliarden von Menschen entgegenfieberten, ist Geschichte. Als Frischvermählte lassen der Herzog und die Herzogin vom Cambridge nun grüssen.

Die Zeit verging am 29. April 2011 wie im Fluge. Die Stunden wurden zu Minuten und jede Sekunde zählte. Und das im wahrsten Sinne des Wortes. Denn nach dem strengen, englischen Protokoll war alles genauestens geplant. Mehr als eine Generalprobe mussten Kate und William zuvor absolvieren, damit auch jedes Detail sitzt. Noch am Abend zuvor waren Kate und Prinz Harry, Bruder und Trauzeuge von William, noch einmal in Westminster Abbey, damit auch alles am großen Tag reibungslos läuft.

Und so wurde die Hochzeit des Jahrhunderts dann auch zu einer perfekten Angelegenheit. Schon Tage zuvor trafen die ersten Zuschauer ein und trotz Campingverbots drückten die britischen Ordnungshüter ein Auge zu, wenn es sich nur um kleine Zelte handelte. Am Morgen des 24. April 2011 ging es noch eher ruhig zu. Die Straßen und Plätze rund um Westminster Abbey füllten sich langsam und die Fernsehstationen waren als erstes am Start. Allein sechs deutsche Fernsehsender berichteten ab 9.00 Uhr mitteleuropäischer Zeit schon live aus London. Die ersten Hochzeitsgäste, die an der Westminster Abbey eintrafen, konnten sich noch Zeit lassen und den roten Teppich genießen.

Wie schon angekündigt, fanden sich viele Freunde und Bekannte des Brautpaares ein, denn Will und Kate wollten eine eher normale Hochzeit, nicht zuviel Glanz und Gloria. Wenige, aber dafür auserwählte Prominente, wie die Beckhams oder Elton John, fanden sich ebenso unter den Gästen, wie einige Ex-Partner von Kate und William.

Doch dann ging alles Schlag auf Schlag. Nachdem der Hochadel wie am Fließband eingetroffen war, folgten Brautmutter und der Bruder von Kate, dann Prinz William und Bruder Harry, die englische Königsfamilie mit der Queen und zuletzt erschien die wunderschöne Kate, an der Seite ihres Vaters, auf der Bildfläche.

Teil 2 der Hochzeitreportage