Menorca – Die kleine Nachbarinsel von Mallorca

menorcaKnapp 80.000 Menschen leben auf Menorca und jährlich finden im Verhältnis zu Mallorca auch nur wenige, hauptsächlich Engländer, Touristen den Weg auf die Insel des Windes. Die von ihrer Geschichte geprägte Landschaft steht heute fast zu Hälfte unter dem Schutz der UNESCO. Das sorgt vor allem dafür, dass insbesondere die Küstenabschnitte nicht sehr stark bebaut sind. Zudem gibt es gleich mehrere Naturparks auf der Insel, wie Albufera de Es Grau im Norden.

Die Landschaft
Das Bild der Insel Menorca teilt sich in zwei Regionen. Der Norden wird geprägt vom Tramuntana , einem starken Wind, der im Winter für sturmähnliche Geschwindigkeiten sorgt. Die Küste ist stark zerklüftet, in das Land reichen zahlreiche Schluchten hinein. Die Wassersportler wissen diese Region aber sehr zu schätzen und auch der Fisch schmeckt im Norden besonders gut. In das Hinterland verläuft eine sanfte Hügellandschaft, in deren Mitte der El Toro mit 357 Metern herausragt. Der Süden der Insel wird migjorn genannt. Im Gegensatz zum Norden gibt es hier viel Vegetation, weiße Sandstrände und zahlreiche Buchten.

Cituadella und Mao
Zwei Städte bilden auf Menorca das Handelszentrum: Cituadella im Westen und Mao im Osten. In der Besatzungszeit der Engländer wurde der ursprüngliche Verwaltungssitz in Cituadella nach Mao verlegt, wo er sich noch heute befindet. Beide Orte verfügen über wunderschöne Naturhäfen, der von Mao ist sogar der zweitgrößte der Welt! Traditionelle Bauten und zahlreiche Sehenswürdigkeiten laden die Gäste zu einem verträumten Spaziergang durch die engen Gassen beider Ortschaften ein. Bei einem Ausflug über das Land findet man aber auch viele kleinere Dörfer, in denen der typische, spanische Mittelmeerflair noch heute gelebt wird.

Kulinarisches Menorca

Besonders berühmt ist Menorca für seine kulinarischen Spezialitäten. Die Erfindung der Mayonnaise , ursprünglich aus Mao (spanisch Mahon), und der Gin sind wohl die bekanntesten Güter der Insel. Auf dem Lande lassen sich in den kleinen Restaurants sehr leckere Mahlzeiten genießen. Schaut man im Norden rein, sollte man unbedingt die caldereta de llagosta , den Langusteneintopf, probieren. In der Küche werden zudem nur einheimische Landschaftsprodukte verwendet, die vorköstlich schmecken.

Den passenden Reiseveranstalter finden

reiseveranstalterDeshalb ist es wichtig, bei der Suche nach einem geeigneten Reiseveranstalter auf einige Dinge zu achten. Zuerst einmal kann man sich umhören, ob im Freundes- und Bekanntenkreis schon einmal eine Reise mit diesem Veranstalter gemacht hat oder jemanden kennt, der bereits Erfahrungen mit dem Anbieter hat.

Bei Gruppenreisen ist es wichtig, darauf zu achten, dass ein Betreuer des Veranstalters vor Ort als Ansprechpartner zur Verfügung steht. Gute Reiseveranstalter werden es auch nicht versäumen, ihre Kunden auf Besonderheiten des Ziellandes hinzuweisen. Dazu gehören zum Beispiel die Sicherheitsfrage und die Mitteilung, welche Visa man benötigt und welche Impfungen für das Zielgebiet empfohlen werden. Darüber hinaus sollte man vor Vertragsabschluss die Möglichkeit bekommen, die Allgemeinen Geschäftsbedingungen prüfen und sich auch das Kleingedruckte zum Reiseangebot in Ruhe anschauen zu können. Hier sollte man auch nachlesen, welche Leistungen pauschal im Reiseangebot enthalten sind und was als Extra vor Ort dazu gebucht und separat bezahlt werden muss. Hat man das alles beachtet und die Reisepapiere ausgehändigt bekommen, sollte man sich nach einer geeigneten Auslandsreisekrankenversicherung umschauen.

Billige Reiseveranstalter können teuer werden

Viele Reiseveranstalter bieten diese auch recht günstig an. Dann kann man sich auf die Reise freuen und schon mal überlegen, was man alles in den Koffer packen muss. Sollte es vor Ort zu Problemen kommen, ist der Reiseleiter der richtige Ansprechpartner. Er muss sich nach einer gleichwertigen Unterkunft umschauen, wenn das Hotel überbucht sein sollte oder die Unterkunft trotz per Katalog garantierter Ruhe unmittelbar neben einer Großbaustelle liegt, auf der Tag und Nacht gearbeitet wird. Parallel dazu sollte man selbst alles auf geeignete Weise dokumentieren, was Anlass zur berechtigten Kritik gibt und persönlich eine Mitteilung an den Reiseveranstalter geben, um sich eventuelle Regressansprüche zu sichern. Eine gute Reiseleitung wird sich schnellstens darum kümmern, die Probleme vor Ort zu lösen und sich nicht auf Handlungsunfähigkeit ohne Zustimmung von oben berufen, sondern den von der Geschäftsleitung gewährten Handlungsspielraum vollständig zu Gunsten der Urlauber ausnutzen.